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Göttingen und der Rest der Welt
"Museen, unser Gedächtnis" - Seite 1
Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
feierten am Sonntag, 15. Mai 2011,
den 34. Internationalen Museumstag.
Den Internationalen Museumstag gibt es seit 1977. Er
steht unter der Schirmherrschaft des
Bundesratspräsidenten. Mit diesen Veranstaltungen wird
auf die Arbeit der Museen aufmerksam gemacht.
Durch einen Fernsehbericht des NDRs über den Museumstag
in Göttingen, wurde mir bewusst, dass ich seit langem
kein Museum mehr betreten hatte. So wählte ich mir drei
Museen in Göttingen aus, die ich an diesem Tag besuchen
wollte. Das Institut für Völkerkunde, das Städtische
Museum und das Archäologische Institut.

Um 12.30 Uhr betrete ich das Institut
für
Ethnologie und Ethnologische Sammlung
(Völkerkunde). Die Dame an der Kasse macht mich darauf
aufmerksam, dass um 13.00 Uhr geschlossen wird. Das
wusste ich nicht; bin davon ausgegangen, dass alle
Austellungen bis 17.00 Uhr geöffnet sind. Schade, ich
gehe trotzdem durch die Räume, um mir wenigstens einen
Überblick zu verschaffen.
In Glaskästen stehen Buddha-Figuren, die mich
faszinieren. Der Buddhismus beinhaltet
Lebens-Weisheiten, die ich bejahe und umzusetzen
versuche.
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Buddha
Amytȃyos
Gegossen, vergoldet mit eingesetzten blauen
Steinen, Tibet (evtl. chinesich)
Symbolisiert langes Leben
Asch-Sammlung 18. Jh.
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Buddha
Sȃkayamuni
Der "Erwachte",
Gründer des Buddhismus in dieser Welt,
Messing,
Birma/ Myanmar oder Kambodscha
Baron von Hugo, 1888
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Schwerpunkt der Ethnologischen Sammlung sind die
Kulturzeugnisse aus der Südsee (Cook/Forster- Sammlung)
und aus der arktischen Polarregion die (Baron von
Asch-Sammlung).
Das Foto links zeigt eine Geige mit Bogen
(Holz, Sehne - Nepal, Kühlhorn, 1990)
» detaillierte Informationen
auf der Wensite Institut
für
Völkerkunde

Bunte
Götter Die
Farbigkeit
antiker
Skulptur
Eine Ausstellung mit
Schauwerkstatt (6. März - 31. Juli 2011)
Die Architektur und Skulpturen der Griechen und Römer
waren sehr farbenfroh.
Jahrtausendelange Verwitterungsprozesse legten den
Marmor frei. Das ist in Fachkreisen seit etwa 200 Jahren
bekannt. Mit antiken Naturpigmenten rekonstruieren
Studierende unter der Leitung der Restauratorin des
Archäologischen Instituts die vorhandenen Gipsabgüsse.
Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung können
Besucher die Restauring in der Schauwerkstatt
miterleben.
Der Bogen-Schütze auf dem obigen Foto wirkt sehr
lebendig. Die Farbe der Haut sieht natürlich aus.
Auf dem Foto links ist die Statue des Silen mit dem
kleinen Dionysos zu sehen.
Es ist ein Gipsabguss nach einem bronzenen Nachguss
(ehem. Rom, Villa Medici, jetzt Florenz, Uffizien, um
1570, nach dem antiken Marmororiginal in Paris (ehem.
Rom, Villa Borghese). Die Darstellung des Bildwerks geht
auf eine griechische Schöpfung des späten
4. Jhs. vor Christi zurück.
(Quelle: Beschreibung der Statue, Archäologisches
Institut)
Von allen Statuen der Ausstellung - ausgenommen der
Apoll von Belvedere! - war ich von dieser besonders
beeindruckt. Behutsam trägt Silen den kleinen Dionysos
in seinen Händen, beide sehen sich an ...
Nicht nur Götter und Gelehrte auch das Volk wurde
von den Künstlern in Marmor verewigt.
In diesem Sinne sorgen Vorträge, Führungen und
Kinderprogramme des Archäologischen Instituts dafür,
dass die Bevölkerung die einzigartigen Kunstwerke
erleben und verstehen kann.
» detaillierte Informationen auf der Website
des
Archäologischen Instituts


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