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Günter-Grass-Haus Düstere Straße 6
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Gerhard
Steidl
hat das Fachwerkhaus, Düstere Straße 6, aus dem
Jahre 1310 sehr aufwendig saniert. In einem
modernen Anbau ist Platz für Ausstellungen und
wissenschaftliches Arbeiten. Der klimatisierte
Kellerraum wird als Archiv genutzt. In
Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen
sollen Wissenschaftler nach und nach die
Archivalien aufarbeiten.
Auf dem
Grundstück links daneben werden
archäologische
Grabungen durchgeführt.
Hier soll später das Kunsthaus gebaut werden,
ein weiterer Puzzle-Stein des "Kunstquartiers".
Auch der Innenhof wird neu gestaltet.
Besondere Grass-Gedächtnisorte sind in Danzig,
Bremen und Lübeck entstanden. Drei seiner
Lebens-Stationen.
In Göttingen hatte er nicht gewohnt, jedoch
ein besonderes Verhältnis zum
Steidl-Verlag. Gerhard Steidl arbeitete mit
Günter Grass seit Mitte der 80er-Jahre zusammen.
Sammelte seine Zeichnungen und Lithografien ...
So entstand die Idee, Platz für ein
Günter-Grass-Archiv zu schaffen.
Am 12. Juni 2015 wurde die Eröffnung gefeiert.
Leider hat Günter Grass diese Feier nicht
erleben können, da er am 13. April 2015 im Alter
von 87 Jahren in Lübeck gestorben war.
Günter Grass erhielt 1999 den
Literatur-Nobelpreis.
Einige seiner literarischen Werke habe ich
gelesen. Sie haben mich tief berührt.
Als junge Frau war ich Ende der 70er Jahre in
meiner Heimatstadt Flensburg mal zu einer
Lesung. Günter Grass stellte sein Buch 'Der
Butt' vor. Nach der Lesung inspizierte ich den
Bücher-Tisch. 'Der Butt' war mir zu teuer, den
konnte ich mir nicht leisten. Dafür entdeckte
ich einen Gedichtband, ging damit zu Günter
Grass und bat um eine Widmung. Er schaute mich
etwas länger über den Brillenrand an ...
verwundert? ... interessiert? Schrieb dann in
das Buch.
Leider weiß ich nicht mehr, wie der Gedichtband
hieß. Bei einem Wohnungsbrand 2001 ist es
vernichtet worden.
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