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St. Jacobikirche

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Der restautrierte Turm der Jacobi-Kirche

Turm der Jacobikirche

In den 90er Jahren wurde die Fassade des Kirchenschiffes
nach mittelalterlicher Vorlage wieder verputzt.
Der Kirchturm ist in den Jahren 2009 bis 2014 restauriert worden.
Die Pfarrkirche St. Jacobi wurde als dreischiffige gotische Hallenkirche
zwischen 1361 und 1433 errichtete. Sie ist mit 72 Metern das höchste Gebäude in der Göttinger Altstadt. Der gotische Flügelalter aus dem Jahr 1402 ist überregional bekannt.

Durch Fehden und Blitzschläge wurde die Kirche stark beschädigt, immer wieder aufgebaut und saniert. Zunächst als Provisorium gedacht, erfolgte 1697 der Fachwerkaufsatz mit der barocken welschen Haube, die bis heute der Kirche ihr charakteristisches Aussehen verleiht.

Der Altar

Der bedeutendste Schatz im Inneren ist der 1402 von unbekannten Künstlern gefertigte Doppelflügelaltar. Je nach Anlass (Alltag, Sonntag, Festtag) werden die Flügel geöffnet. 

Seine Alltagsseite zeigt acht Szenen in zeitlicher Reihenfolge aus der Legende des hl. Jakobus des Älteren, dem Patron der Kirche.

Werden die Außenflügel geöffnet, erscheint die Sonntagsseite.
Sie besteht aus sechzehn reich ausgestalteten Tafelbildern, die die Kindheits- und Leidensgeschichte Jesu darstellen.

Ist der Altar komplett für einen Festtag geöffnet, ist die Krönung Mariens zur Himmelskönigin zu sehen in vergoldeter, plastischer Darstellung.

Die italienische Orgel

wurde 2014 gekauft. Erbaut wurde sie 1844 von Vicenzo Ragone aus Genua. Sie verfügt u. a. über ein Register, das nach Vogelgezwitscher klingt.

Die Kirche ist ganzjährig täglich geöffnet von 11-15 Uhr, oft auch länger.

Weitere Infos: Ev. luth. Kirchengemeinde St. Jacobi Göttingen